Platz eins für Loron und Hines bei der RockShox Innsbruck Pump Track Challege

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Platz eins für Loron und Hines bei der RockShox Innsbruck Pump Track Challege

Kialani Hines (USA) und Adrien Loron (FRA) hießen die beiden Sieger der RockShox Innsbruck Pump Track Challenge am Donnerstag. Nach Trainings und Qualifikationen am Vormittag und dem 100% Dual Slalom am frühen Nachmittag mussten die AthletInnen ihre letzten Kraftreserven mobilisieren, um am Abend bei der Pump Track Challenge wieder Vollgas zu geben.

„Ich bin seit 5 Uhr wach“, so Hines im Ziel nach ihrem Finale gegen die Französin Mathilde Bernard. „Der heutige Tag war ganz schön intensiv. Jetzt freue ich mich aufs Bett!“

Hines und Loron waren beide auch beim 100% Dual Slalom Innsbruck am Start. Hines schaffte es sogar bis ins Finale, musste sich dort aber der Kanadierin Vaea Verbeeck geschlagen geben. Der Abend sollte aber ihr gehören.

„Nach dem ersten Run lag ich leicht zurück. Ich musste also im zweiten Lauf wirklich alles geben, um diese Zeit wiedergutzumachen“, erzählte sie nach dem knappen Duell gegen Mathilde Bernard. Die junge Französin sorgte in der vergangenen Saison für Furore und gewann im zarten Alter von nur 16 Jahren Gold in ihrem ersten Crankworx-Bewerb. Nach dem ersten Lauf hatte Bernard sogar einen knappen Vorsprung von 0,26 Sekunden auf Hines, doch die US-Amerikanerin schlug im zweiten Run zurück und holte den Sieg: „Ich wollte hier unbedingt gewinnen. Ich freue mich riesig.”

Platz drei ging an Local und Publikumsliebling Vanessa Kager aus Österreich. Die junge Lokalmatadorin konnte sich vor Heimpublikum im Kleinen Finale gegen die Pumptrack-Routinier Anneke Beerten (NED) durchsetzen.

„Es war schon viel Druck da, weil ich vor Heimpublikum fahre. Ich habe mir aber einfach vorgenommen, Spaß zu haben und gleich vom Start weg alles zu geben“, rang Kager im Zielbereich nach Worten. „Es ist unglaublich. Ich kann’s kaum fassen.“

Hines gewinnt damit ihren zweiten Pumptrack-Bewerb in der Crankworx Pump Track Challenge World Championship. Bereits beim Saisonauftakt in Rotorua im März war die sympathische US-Amerikanerin eine Klasse für sich. Damit liegt sie vor dem letzten Stopp der Crankworx World Tour in Whistler deutlich in Führung. Der Sieg auf dem Innsbrucker Pumptrack brachte auch wichtige Punkte für die Gesamtwertung im Kampf um den Titel Queen of Crankworx. Dort führt Verbeeck zwar mit 402 Punkten die Standings an, doch mit 335 Punkten lauert Hines auf Rang zwei. Im dritten Platz ist Anneke Beerten (NED), die beim Dual Slalom Dritte wurde und sich am Abend auf dem Pumptrack mit Platz vier zufriedengeben musste. In der Gesamtwertung hält Beerten bei 315 Punkten.

2018 zog Hines im Finale des Pumptrack-Bewerbs den Kürzeren – genau so wie der Sieger bei den Herren, Adrien Loron. Der Franzose wurde ebenfalls Zweiter in Innsbruck, doch dieses Jahr war er nicht zu schlagen.

„Das fühlt sich so gut an. Ich habe noch nie hier in Innsbruck gewonnen. Ich wollte es also wirklich unbedingt“, so Loron, der sich auf dem Weg ins Finale gegen die Crème-de-la-Crème der internationalen Pumptrack-Szene durchsetzen musste, darunter Keegan Wright (NZL) im Viertelfinale sowie Tomas Lemoine (FRA) im Halbfinale. Lemoine gewann das Kleine Finale und wurde damit Dritter. In diesem Halbfinale gegen seinen Landsmann sorgte Loron für eines der Highlights des Abends: Kurz vor der Zielgeraden sprang er mit einem riesigen Satz von einem Berm über das dazwischenliegende Flachstück gleich zum nächsten Berm, um die Strecke abzukürzen und Schwung mitzunehmen.

„Ich war da schnell unterwegs. Es fühlte sich gut an“, lachte Loron über den einzigartigen Move. „Es gibt Selbstvertrauen, wenn man etwas macht, was die anderen Athleten nicht machen.“

Im Finale musste Loron gegen den US-Amerikaner Austin Warren ran. Nach dem ersten Lauf lag Warren hauchdünn in Führung, aber im zweiten und letzten Run war Loron nicht zu stoppen und überquerte die Ziellinie mit einem Vorsprung von 1,2 Sekunden.

Der enge und schwierige Parcours in Innsbruck liegt dem Franzosen: „Ich glaube, diese Strecke ist eine der technisch anspruchsvollsten, die wir jemals bei Crankworx gehabt haben – und ich bin mir fast sicher, dass sie die längste ist. Ich mag die längeren Strecken – da kann man einen kleinen Fehler machen und trotzdem wieder aufholen.“

Damit liegt Loron (290 Punkte) auf Platz zwei im Kampf um den Titel King of Crankworx. In Führung liegt nach wie vor der Neuseeländer Keegan Wright (310 Punkte). Lemoine ist Dritter, nur einen Zähler hinter Loron.

Nach den Speed-Bewerben am Donnerstag geht’s am Freitag weiter mit dem Mons Royal Speed & Style, LIVE auf Red Bull TV und Crankworx.com.

Angesichts der Wetterprognose für Samstag wurde der Crankworx Innsbruck Slopestyle auf den Vormittag verlegt. Das Finale mit Livestream auf Red Bull TV und crankworx.com beginnt jetzt um 9 Uhr.

Event-Programm: https://www.crankworx.com/innsbruck/schedule/

Ergebnisse, RockShox Innsbruck Pump Track Challenge: HERREN PROFI und DAMEN PROFI
Medienfotos: Flickr
Highlight-Video: YouTube

 

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